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Erotik-News: ErwachsenenliteraturIn den Kreisen der Lesben- und Schwulenszene herrscht seit mehreren Tagen Aufregung über die vermeintliche Zensurpolitik im Hause Amazon. Der Einzelhandelsgigant habe angeblich Bücher mit homosexuellen Inhalten als „Erwachsenenliteratur“ eingestuft. Diese Bücher stehen zwar weiterhin zum Verkauf zur Verfügung, jedoch werden sie nicht mehr in den Verkaufs-Rankings angezeigt. Diese Zensurpolitik betrifft mehrere Hunderte Romane. Unter anderem berichtet eben dies auch der Buchautor Mark R. Probst, der auch sein Werk seit einiger Zeit nicht mehr in den Verkaufs-Rankings finden kann.
Für Probst Grund genug, sich mit dieser Angelegenheit direkt an Amazon zu wenden. Prompt erhielt er auch eine Antwort von dem Einzelhandelsgiganten, die dieses Handeln rechtfertigen soll. Amazon gab an, man habe aus Rücksicht gegenüber der gesamten Kundschaft das Material als Erwachsenenliteratur gekennzeichnet und gleichzeitig das Material aus Bestseller-Listen als auch aus den Suchmaschinen entfernt. Jedoch entscheidet Amazon letztendlich nach eigenem Gutdünken was entfernt wird und was nicht.
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