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Die besten Sexpraktiken


Unabhängig vom „Rahmengeschehen", ob nun Fisten, Pissen oder Ficken deine Lust am besten befriedigt, der Orgasmus ereilt dich in der Regel, weil du oder jemand oder auch etwas deinen Schwanz stimuliert. Die am meisten verbreitete Technik ist wohl das Wichsen

Beim gemeinsamen „Flinteputzen" besteht das grösste Problem darin, dass einem manchmal die des anderen in die Hände fällt. Wie man sie dazu bringt, vor Freude Funken zu sprühen, muss man erst herausfinden. Jeder hat seine eigene Technik, eine Kombination aus dem richtigen Druck an der richtigen Stelle, der richtigen Rubbelgeschwindigkeit, und während der eine es vielleicht liebt, wenn man ihm über die Eichel wichst, kann ein anderer genau das gar nicht ausstehen.

Wichsen kann man in allerlei Stellungen, z.B.:
• Jeder wichst sich selbst und schaut dem anderen dabei zu. Das geht im Stehen (Klappe), im Sitzen (Wartezimmer *heissa*) oder auch auf Knien (hmm, wo wohl?).
• Du drängst dich von hinten an ihn heran und wichst ihn so bis zum Orgasmus.
• Einer hockt sich auf den anderen; entweder auf die Brust oder auf die Schenkel (so kann er auch den Schwanz sehen) und ihr beide wichst euch selbst oder gegenseitig.
• Einer wichst den anderen, der sich zurücklegt und einfach nur geniesst. Dann wird gewechselt. Problematisch: Wer zuerst kommt, hat vielleicht keine Lust mehr, dem anderen zum 0. zu verhelfen. Vorteil: Wenn du die Augen schliesst, kannst du dir deinen Traumpartner ausmalen.
• Ihr könnt euch auf den Rücken legen und holt euch gegenseitig einen runter. Das kann ganz nett sein, erfordert aber einiges an Timing und Fingerakrobatik. Traurig: Der Rest des Körpers bleibt dabei relativ unbeteiligt.
• Ihr legt euch in „Stellung 69" zueinander, d.h. der Kopf des einen am Schwanz des anderen und umgekehrt und wichst euch so entweder gegenseitig oder jeder sich und schaut dem anderen dabei zu. Besonders zu empfehlen, wenn der Schwanz zwar attraktiv, der Typ aber eher Marke „Grotteneumel" ist. Oder auch wenn er grauenhaft küsst. Stellung 69 geht übrigens nebeneinander liegend (wobei man da immer einen Arm zu viel hat), oder der eine liegt, der andere kniet über ihm. Das ist entspannender und ermöglicht dem Liegenden den Blick auf eine (hoffentlich) wunderschöne Poritze.
• Die vielleicht schönste geht so: Der eine setzt sich auf das Becken des anderen, und wichst beide Schwänze mit einer Hand. Die Eier kommen aneinander zu liegen, die des Sitzenden schlagen leicht gegen die des Liegenden, jeder spürt die Reibung des anderen Schwanzes. Da ihr einander zugewandt bleibt, könnt ihr „unterstützende Massnahmen" ergreifen: küssen, streicheln, schlagen und natürlich anschauen - was es leichter macht, gleichzeitig zu kommen. Das Sperma vermischt sich, herrlich.

Die „Ich treib dich zum Wahnsinn"-Technik
Wenn du ihn ins Schlaraffenland wichsen möchtest, gibt es eine sehr einfache, aber wirkungsvolle Technik, seinen Höhepunkt hinauszuzögern nid damit zu intensivieren. Sobald du merkst, dass er bereit ist zu kommen, verlangsame deine Wichsbewegung dramatisch. Je grösser seine Erregung, desto langsamer deine Bewegung; kurz vor seinem Orgasmus solltest du quasi zum Stillstand kommen. Allerdings darfst du nicht zu langsam werden, weil du damit seine Erregung unterbrichst. Diese Technik erfordert höchste Aufmerksamkeit, verschafft dir aber einen brauchbaren Ruf in der Szene

Wohin mit dem Nachwuchs?
Wenn man's im Büro mit den Kollegen treibt, bietet sich die Toilette an; Sperma auf dem Anzug macht sich einfach nicht gut. Ansonsten muss man das ja fast als Verschwendung einstufen. Das Ergebnis der gemeinsamen Schwerstarbeit sollte man auch geniessen. Sperma ist herrlich erfrischend für den Teint, Schwanz und Brustwarzen geniessen das glitschige Vergnügen, auch Bauch und Brust stehen ihm nicht skeptisch gegenüber. Nur: Auch wenn du's gerne kommen siehst, im Auge tut es furchtbar weh (und safe ist das auch nicht)!

Was du noch wissen solltest
Etwa 70% aller Männer sind sprichwörtliche Trockenwichser. Nur 20% Unbeschnittene, aber 35% der Beschnittenen finden Gleitmittel beim Wichsen unerlässlich, aber das nur nebenbei. Beschnittene Schwänze haben es gerne feucht. Wenn Oralakrobatik aus welchen Gründen auch immer nicht angesagt ist, solltest du eine Ladung Gleitmittel zur Hand haben, z.B. Spucke.

Auch Schwanzlutschen („Blasen") kann mit relativ geringem Platzbedarf (somit quasi überall) ausgeübt werden: im Aufzug, in der Umkleidekabine, im Schwimmbad unter der Dusche ... Immer wieder willkommen: auf Partys unterm Tisch. Trotzdem kann es sein, dass du Hemmungen hast. Angst vor Infektion mag eine Rolle spielen (und ja, sie ist nicht unbegründet), vielleicht auch die Sorge, wie „sauber" dein Partner ist, oder gar, dass du es erniedrigend findest. Also: Erreger kannst du dir überall einfangen (persönliches Risikomanagement ist angesagt!), die gemeinsame Dusche sorgt für Sauberkeit, und Cleopatra fand es überhaupt nicht erniedrigend, ihre Untergebenen auf diese Weise zu verlustieren.

Mund auf, Schwanz rein! ist die einfachste, aber vielleicht nicht gerade die raffinierteste Methode. Statt dessen könntest du dich langsam heranschleichen: zuerst den Schaft lecken, dann die Eichel lecken, deine Zungenspitze in den kleinen Schlitz der Harnröhre bohren, nippen und erst dann den ganzen Schwanz aufnehmen. Oder: Vorhaut weit vorziehen, in den Mund nehmen und dann langsam die Vorhaut zurückschieben (geht auch bei den meisten Beschnittenen). Sorge dafür, dass der Speichel fliesst. Wenn dir die Gewürzgurke nicht schmeckt, spuck sie aus oder denk an deine Lieblingsspeise.
Die Sache heisst zwar Schwanzlutschen, d.h. aber nicht, dass du dich nur mit dem primären Geschlechtsorgan beschäftigen darfst. In direkter Umgebung findest du Eier, Damm, Schenkel, Bauchdecke, Arschbacken und Rosette. Es ist schon allein deswegen Abwechslung geboten, weil manche Schwänze (je nach Erregungszustand) es ohnehin nicht ertragen, lange gelutscht zu werden. Aber auch, weil eine mechanische (immer gleiche) Technik ein absoluter Lustkiller ist. Das blosse Rein-Raus ist beim Lutschen auf Dauer ebenso langweilig wie beim Ficken.

Zen oder die Kunst, ein Schwert zu schlucken
Der durchschnittliche Schwanz ist länger als dein Mundraum tief. Willst du ihn ganz in dir aufnehmen, musst du einen Würgreflex überwinden. Das ist morgens leichter als am Abend und auf dem Rücken liegend leichter als auf Knien. Wichtig: Langsamkeit! Nur das behutsame tiefer und tiefer wird dich ans Ziel führen. Sobald der Würgereiz auftritt, verharren! Er vergeht. Üben lohnt sich. Wenn sich erst mal herumspricht, dass du ein Schwertschlucker bist, werden sie vor deiner Tür Schlange stehen.

Was du sonst noch tun kannst
Um mehr Leben in längere Sessions zu bringen, kannst du auch mit Hilfsmitteln für Abwechslung sorgen: Mundwasser (kühlt), Eiswürfel (Vorsicht, nicht verschlucken), Sekt (prickelt herrlich) ... Und wenn du ein schnelles Mundwerk hast, dann versuch es doch mal ganz langsam.
Wenn dir jemand einen bläst, dann beschränke deine Beteiligung nicht darauf, dich selbstverliebt auf deinen Spermienausstoss zu konzentrieren. Du hast zwei freie Hände (vorausgesetzt die kleine Sau hat dich nicht gefesselt...), Lippen, Beine und v.a. ein Organ, mit dem man herrlich geile Geräusche machen kann (... oder geknebelt?). Manche Männer lieben es, wenn man ihnen regelrecht den Rachen stopft.

Sixtynine (Blasen)
Neunundsechzig muss man wohl als die Königin des Schwanz-lutschens bezeichnen; ihr blast euch gleichzeitig. Besonders nett natürlich, wenn ihr gleichzeitig kommt. Aber wer kann sich das in der heutigen Zeit noch erlauben?

Ficken
Ficken, Bumsen, Rammeln, Stopfen sind Synonyme für das wenig attraktivere Wort „Analverkehr", was heisst: Schwanz in Popo! (Ich persönlich find ja „Salami verstecken" netter, aber das interessiert wieder mal keinen *maul*.) Wenn du dir eine geborene Bückerin vor dem Herrn auftust, wird deine Fickwurst jubeln. Birgt doch von einer knackigen Kiste fest umschlossen zu werden ganz andere Sensationen als von einer Handinnenfläche oder einem Mund: gleichmässiger Druck am ganzen Schaft, wohlige Wärme, das Gefühl des Gleitens. Abgesehen davon, entsteht durch Bumsen in der Regel mehr Nähe.

Herrliche Stellungen gestalten das Liebesspiel unterhaltsam und lebendig: von hinten im Stehen, von hinten im Knien, mit dem Partner auf dem Bauch, Hundestellung, Häschenstellung und so weiter und so fort. Meines Erachtens kommt es jedoch nicht so arg auf die Stellung an, sondern auf das, was man daraus macht. Im Gegenteil: Akrobaten, die alle zwei Sekunden die Position wechseln müssen, finde ich eher anstrengend.

Lass mich dein Pferdchen sein
Möchte dein Spielgefährte auf dir reiten (du liegst auf dem Rücken, er sitzt auf deinem erigierten Schwanz), solltest du den Reiter mit deinen Händen versorgen, du weisst schon wie. Achtung beim „Aufsitzen": Wenn der Schwanz nicht ganz hart ist, presse ihn an der Wurzel zusammen (würgen), oder lege ihm einen engen Cockring an, dadurch wird er standfester.

Sein erstes Mal
Gerätst du an einen Mann, für den es das erste Mal ist, erinnere dich an deine Ängste. Geh behutsam mit ihm um. Nimm dir Zeit. Während du eindringst, fühle seinen Body und spüre Verspannungen auf, die du ihm sanft wegmassierst. Animiere ihn dazu, entspannt weiterzuatmen; Atem anhalten bedeutet Schmerz empfinden. Lenke ihn von seinem Hintern ab: Steck ihm deine Zunge ins Ohr, knabbere an seinem Nacken, nudle seine Brustwarzen. Sobald er sich verspannt, verharre, nicht nur, um ihm den Schmerz zu nehmen, sondern auch, damit er Vertrauen zu dir aufbauen kann. Wenn du dann angekommen bist (schick 'ne Postkarte *freu*), lass ihn die Bewegungen steuern, damit er das Gefühl bekommt, noch die Kontrolle zu haben. Um ihm die angenehme Seite dieser Praktik bewusst zu machen, formuliere deine Empfindungen. Sag ihm, wie geil es sich für dich anfühlt. Frag, wie es ihm
geht! Das macht es ihm leichter, seine Gefühle auszudrücken.


Hündchenstellung
Sicher hast du schon mal gesehen, wie Hunde oder (in Grossstädten eher selten) Stiere ihre Weibchen besteigen 'erschreck*. Für Männer: Der eine geht auf alle viere, der andere kniet zwischen seinen Beinen hinter ihm und steckt ihm seinen Ochsenfiesel in „das Unbeschreibliche". Vorteilhaft in dieser Stellung: Der Gefickte kann den Druck regulieren, nachgeben, wenn es ihm zu doll ist, sich dagegen-stemmen, falls der Partner zu zaghaft vorgeht. Für den fickenden Naturliebhaber bietet es einen herrlichen Ausblick auf die Gebirgslandschaft von Hintern und Rücken (so sie denn einen hergeben) und er wird Zeuge dieses unglaublichen Schauspiels, wie man seine ganze Männlichkeit zum Verschwinden bringt (pah, und David Copperfield kommt sich grossartig vor, weil er einen Eisenbahnwaggon „wegzaubert" - als ob sich das auch nur halb so gut anfühlen würde ...).
Klarer Nachteil: Der Gefickte sieht von seinem Stecher nichts (kann aber auch ein Vorteil sein), es sei denn, sie treiben es vor einem Spiegel; er wird auch nur dann zum Abspritzen kommen, wenn er stark genug ist, sich mit nur einem Arm abzustützen. Küssen unmöglich, ausser man riskiert einen steifen Nacken. Grössenunterschiede zwischen den Partnern können durch die Beinstellung ausgeglichen werden. „Langhaxige" und „Gstum-perte" (wie man Langbeinige und Gedrungene in Bayern so trefflich bezeichnet) tun sich allerdings schwer. Ganz gleich, wer sich in welche Position begibt, zumindest einer wird kurzfristig von bösen Krämpfen heimgesucht. Fickt das „Langbein", sollte es eher die Häschenstellung einnehmen, also nicht knien, sondern vom Stehen soweit in die Hocke hinuntergehen, dass sein Pfeil ins Schwarze trifft (nur was für stämmige „Wadeln").

Purzelbäumchen rückwärts
Wenn du deinem Partner in die Augen schauen willst, während „dein Kumpel" in seinen Stollen einfährt, leg ihn auf den Rücken und sag ihm, er soll die Beine über den Kopf schlagen. Einfacher: Er legt sie dir auf die Schultern. In dieser Stellung dringst du am tiefsten in ihn ein (was nicht jeder verträgt), ihr könnt gleichzeitig küssen und habt die Hände frei für ... na, du weisst schon. Allerdings: Diese Stellung will geübt werden. Das Eindringen kann schwieriger sein, der Gefickte kann sich schwer einen runterholen, und es ist an sich nicht die bequemste Art zu reisen.

Der Sling
Ein Sling ist eine Art Hängematte in der Grösse eines durchschnittlichen Rückens, denn der allein (und der Kopf) soll darauf Platz finden. Er wird an seinen vier Ecken befestigt (meistens durch Ketten, damit Hände und Füsse daran festgemacht werden können). Für dich als Ficker hat dieses Gerät den Vorteil, dass sich der Arsch deines Partners genau in Stehhöhe befindet. Wenn nicht, stell ihn entsprechend ein, so kannst du unangenehme Verspannungen vermeiden. Der Gefickte kann sich herrlich entspannen und fühlt sich zu dem wie von einer Wolke getragen, das sanfte Schwingen unterstützt diesen Eindruck. Ein Sling eignet sich auch gut zum Fisten.

Bin ich aktiv, passiv oder doch eher aktiv-passiv?
Einige Definitionen, die durch die Szene geistern, habe ich ehrlich gesagt nie verstanden, z.B. was bitte schön ist aktiv und was passiv? Gut, wenn ich daliege wie ein ausgewrungenes Handtuch und der andere wie Mörder auf mir rumtobt, wenn er gar anfängt mich zu beatmen, weil ich zum selbst Atmen nicht mehr im Stande scheine, leuchtet mir das noch ein, aber wie bezeichnet man das, wenn ich fröhlich auf einem Schwanz reite? Bin ich dann aktiv passiv, oder was? (Ähnliches gilt für die Begriffe „Top" und „Bottom") Und der SM-Meister? Ein guter versteht sich als Werkzeug seines Sklaven; müsste man ihn dann nicht eher als passiv bezeichnen? Also weg mit unklaren Definitionen, die nur dazu beitragen, dass Menschen, die sich gerne knallen lassen, sich minderwertig oder unmännlich fühlen.

Pseudoficken, die zweite
Ficken ist keineswegs nur auf den Arsch beschränkt. Du kannst jede Öffnung oder Kerbe dazu verwenden. Beispiel: Beim inter-femoralen Geschlechtsverkehr schmierst du deinem Partner Gleitmittel zwischen die Schenkel und pumpst dazwischen *yee-peh!*. Die Sache hat gleich zwei Vorteile: Erstens wird die „Jadeblume" nicht strapaziert, zweitens ist diese Technik ziemlich safe. Andere Orte: zwischen die Arschbacken (Vorsicht, nicht abrutschen!), in der Kniekehle, Ellenbeuge, Achselhöhle, unterm Kinn, zwischen den Füssen, und nicht zuletzt Bauch an Bauch. Reichlich Schmiere auf den Unterbauch, aufeinanderlegen und: „Guten Rutsch!"
Warum man das tun sollte? Nun, stell dir vor, es ist Gruppensex und alle Löcher sind bereits belegt!

Rimming
Analer Orgasmus? Ja, es gibt ihn! Dass er wissenschaftlich noch nicht nachgewiesen wurde, liegt vermutlich einzig daran, dass niemand Forschungsgelder dafür aufbringt. Stell dir vor, sie würden herausfinden, dass Männer ihn erleben können. Na da war aber was los. („Stell dir vor, es ist Krieg und
alle geniessen den analen Orgasmus!").
Wie du weisst, dass du einen analen Orgasmus hattest? Wenn du einen erlebt hast, erledigt sich die Frage von selbst. Wie du ihn erfahren kannst? Z.B. durch Rimming (ist das englische Wort nicht viel sonniger als das schnöde deutsche „Arschlecken"?). Viele finden die Vorstellung, mit der Zunge den Arsch eines anderen zu lecken, abstossend. Gedanken an Ausscheidungen drängen sich auf, an Schweiss und „fremde" Gerüche (für Rimmer ist genau das erregend). Mit diesem Thema ist man allerdings auch am Schwanz konfrontiert (Urin), an der Nase (Popel), an der Haut (Schweiss) ... Schade, wenn man sich vor all dem ekeln würde.
Der Anus ist von jeder Menge Nervenenden „umzingelt" und deswegen höchst sensibel. Nichts fühlt sich dort so sanft an wie eine Zunge (borstige Barte können allerdings wundschubbern). So gibt Rimming an sich ein wunderbares Spiel ab, auf das man sich lange und sehr, sehr tief einlassen kann. Es eignet sich aber auch hervorragend zur Entspannung der Rosette, bevor man sie mit Schwanz, Dildo oder anderem zu weiteren Freuden stimuliert. Wenn man sich das nicht entgehen lassen will, ab unter die Dusche. Am besten zu zweit kurz vor dem Sex, dann kann man sicher sein, dass die sensibelste aller Körperstellen auch wirklich sauber ist. Immer noch Vorbehalte? Lagere ausreichend Einwegklistiere (kleine Tuben mit einer Lösung, die, in den Darm gespritzt, innerhalb kurzer Zeit zu seiner Entleerung führt) in deinem Medizinschränkchen. „Klassische" Einlaufe sind zwar effizienter, aber aufwendiger und daher nicht jedermanns Sache.
Wie heisst es so trefflich? „Viele Wege führen ... zur Rosette" (und das ist durchaus wörtlich gemeint). Kennst du deinen Sexpartner nicht, solltest du erst mal vorfühlen (auch das ist wörtlich gemeint), wie bereit er für dieses Spiel ist. Streichle ihm über den Hintern und umzirkle seine Kimme, arbeite dich langsam und vor allem behutsam vor. Vielleicht magst du deinen Finger befeuchten, das macht die Sache gefühlvoller, ausserdem kannst du die befeuchteten Hautpartien hinterher durch leichtes Darüberblasen weiter erregen.

Von „Angesicht" zu Angesicht
Du kannst dieses Spiel mit einer kleinen Rückenmassage einleiten (nicht zu lange, sonst pennt er womöglich ein): Dreh deinen Partner auf den Bauch. Streichle seine Schultern, den Rücken hinab und konzentriere dich dann schnell auf seine Pobacken, die v.a. im Lendenbereich sehr verspannt sein dürften und festes Kneten mit tiefer Entspannung und entsprechendem Stöhnen belohnen. Ziehe dabei immer wieder seine Backen auseinander, träufle Spucke in die Ritze und fingere an ihr herum. Dann lass deine Zunge sprechen.
Nachteil dieser Stellung: Du musst deinen Nacken überstrecken. Wenn seine Rosette tief zwischen seinen Backen begraben liegt (die Anatomie weist durchaus Unterschiede auf), brauchst du entweder eine lange Zunge oder du wirst am nächsten Tag an bösem Muskelkater leiden (und wie erklärst du das deinem Chef? *peinlichsei*). Vermeiden kannst du das, indem du ihn in die Hundestellung (auf die Knie) hochziehst.

Sixtynine (Rimming)
Nachdem du seinem Schwanz einen gierigen Rachen gezeigt hast, spreizt du die Schenkel deines Spielgefährten und zeigst seinen Eiern, was 'ne nasse Zunge is'. Lecke an der Innenseite seiner Schenkel entlang, zieh seine Arschbacken auseinander, spucke auf das Loch und betaste es mit dem Finger. Ergötze dich daran, wie es deine Aktionen mit Zucken beantwortet! Und wenn du dann tief in ihn eintauchst, kannst du wieder Hand an ihn anlegen. Klarer Vorteil dieser Stellung: Während du an ihm rummachst, lutscht und leckt er an dir, ein wahrer Geniesser wird seine Zunge in deinem Hintern versenken (was allerdings ein ziemliches Mass an Akrobatik erfordert). Das stimuliert dich, und so schaukelt ihr eure Erregung gegenseitig hoch.

„Kfz-lnspektion"
nenne ich die „Setz dich auf mein Gesicht'-Stellung. Du kannst so den Unterboden deines Partners mit der Zunge prüfen und den Auspuff mit korrosionsbeständigem Speichel schmieren. Vorteil: Er kann dir dabei dein „Werkzeug" blitzeblank polieren, er kann sich selbst einen runterholen und dir die volle Ladung auf den Bauch schiessen. Wenn er gut koordiniert ist, kann er sogar beides miteinander verbinden. Ein besonders beweglicher Typ kann so auch dir den Arsch auslecken. Und darauf solltest du achten: Lass dich nicht einfach auf sein Gesicht plumpsen als wäre es ein Stuhl, schliesslich willst du ihn nicht ersticken. Lass dich von seinen Händen, die er vermutlich auf deine Hüften gelegt hat, fuhren. Wenn du zum ersten Mal eine Zunge an deinem Arsch spürst, wird dich das geile Gefühl vermutlich schnell davontragen, dich dein Orgasmus in einer Geschwindigkeit ereilen, wie du es bisher noch nicht erlebt hast. Vergiss aber nicht, dass der andere auch noch da ist. Spiel mit seinem Schwanz, lutsche und wichse ihn. Steck ihm einen Finger in den Arsch. Das macht ihm Spass und verlängert dir die Freude. Wenn du „das Gesicht" bist, lass dir Zeit, bevor du sein Loch eroberst. Nimm dir erst seinen Schwanz und die Eier vor - die kann man in dieser Stellung wunderbar mit Lippen und Zunge bearbeiten. Kleine Bisse in Schenkel, Damm und Pobacken verzögern und steigern die Spannung. Sei dir auch im Klaren darüber, dass er sich vermutlich mit zunehmender Erregung fester auf dein Gesicht drücken wird. Wenn du Panik davor hast, behalte zumindest eine Hand hinten, damit du dir Luft verschaffen kannst. Beachte auch, dass in dieser Position die Schwerkraft am meisten zur Wirkung kommt: Je erhitzter die Gemüter, desto grösser die Gefahr, dass es „aus dem Gebälk rieselt".

Purzelbäumchen rückwärts, die zweite
Auch für diese Praktik birgt das Purzelbäumchen gleich mehrere Vorteile: Du kommst an seinen ganzen Arsch heran, kannst ihn beissen, lecken und mit ein paar kräftigen Hieben zum Vibrieren bringen, ihr könnt euch beide einen runterholen und nicht zuletzt in die Augen schauen. Klarer Nachteil: Ist die Wirbelsäule des „Beleckten" nicht mehr so flexibel (Und mal ehrlich: Geht uns um die neunundzwanzig das nicht allen so?), wird er es in dieser Stellung nicht lange aushalten.

(Noch) nicht dein Ding? Glaubst du, sich bumsen zu lassen sei ein Zeichen mangelnder Männlichkeit? Diese Überzeugung ist in stark patriarchalischen Gesellschaften weit verbreitet. D.h. „Ficki, ficki" mit Griechen, Türken und Italienern gestaltet sich schwieriger, die Deutschen dagegen sind das Bücken und Hinhalten gewöhnt (böse Zunge, ganz böse Zunge!). Was zusammengenommen jedoch bedeutet, dass Südländer es dir gerne und reichlich besorgen.

Löffelchen in der Schublade
In der Seitenlage kannst du dich am besten entspannen. Lass dich von deinem Spielgefährten von hinten in den Arm nehmen. Wenn er dann andockt, drücke dich fest an ihn heran und spüre seine Nähe, das wird es dir leichter machen, etwaige Unannehmlichkeiten zu ertragen. Atme tief und entspanne dich!

Dein erstes Mal
Bevor du einen Fremden an deinen Arsch lässt, solltest Du unbedingt üben: Wie das geht, erfährst du auf Seite 42. Keusch und konservativ wie ich nun mal bin, finde ich, dass man sich beim ersten Mal nicht irgend jemandem hingeben sollte; er muss schon einfühlsam sein. Und: Lass die Finger vom Alk, damit du dich bewusst auf dieses Abenteuer einlässt. Hab mehrere Kondome und wasserlösliches Gleitmittel zur Hand und stell sicher, dass der andere beides benutzt, bevor er dich glücklich macht. Fürs erste Mal empfehlen sich zwei Stellungen: Reiten, oder Löffelchen in der Schublade.



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