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Die
besten
Sexpraktiken Unabhängig vom
„Rahmengeschehen", ob nun Fisten, Pissen oder Ficken deine
Lust am besten befriedigt, der Orgasmus ereilt dich in der Regel, weil
du oder jemand oder auch etwas deinen Schwanz stimuliert. Die am
meisten verbreitete Technik ist wohl das Wichsen
Beim
gemeinsamen „Flinteputzen" besteht das grösste
Problem darin, dass einem manchmal die des anderen in die
Hände fällt. Wie man sie dazu bringt, vor Freude
Funken zu sprühen, muss man erst herausfinden. Jeder hat seine
eigene Technik, eine Kombination aus dem richtigen Druck an der
richtigen Stelle, der richtigen Rubbelgeschwindigkeit, und
während der eine es vielleicht liebt, wenn man ihm
über die Eichel wichst, kann ein anderer genau das gar nicht
ausstehen.
Wichsen kann man in allerlei Stellungen,
z.B.: • Jeder wichst sich selbst und schaut dem
anderen dabei zu. Das geht im Stehen (Klappe), im Sitzen (Wartezimmer
*heissa*) oder auch auf Knien (hmm, wo wohl?). • Du
drängst dich von hinten an ihn heran und wichst ihn so bis zum
Orgasmus. • Einer hockt sich auf den anderen;
entweder auf die Brust oder auf die Schenkel (so kann er auch den
Schwanz sehen) und ihr beide wichst euch selbst oder gegenseitig. •
Einer wichst den anderen, der sich zurücklegt und einfach nur
geniesst. Dann wird gewechselt. Problematisch: Wer zuerst kommt, hat
vielleicht keine Lust mehr, dem anderen zum 0. zu verhelfen. Vorteil:
Wenn du die Augen schliesst, kannst du dir deinen Traumpartner ausmalen. •
Ihr könnt euch auf den Rücken legen und holt euch
gegenseitig einen runter. Das kann ganz nett sein, erfordert aber
einiges an Timing und Fingerakrobatik. Traurig: Der Rest des
Körpers bleibt dabei relativ unbeteiligt. •
Ihr legt euch in „Stellung 69" zueinander, d.h. der Kopf des
einen am Schwanz des anderen und umgekehrt und wichst euch so entweder
gegenseitig oder jeder sich und schaut dem anderen dabei zu. Besonders
zu empfehlen, wenn der Schwanz zwar attraktiv, der Typ aber eher Marke
„Grotteneumel" ist. Oder auch wenn er grauenhaft
küsst. Stellung 69 geht übrigens nebeneinander
liegend (wobei man da immer einen Arm zu viel hat), oder der eine
liegt, der andere kniet über ihm. Das ist entspannender und
ermöglicht dem Liegenden den Blick auf eine (hoffentlich)
wunderschöne Poritze. • Die vielleicht
schönste geht so: Der eine setzt sich auf das Becken des
anderen, und wichst beide Schwänze mit einer Hand. Die Eier
kommen aneinander zu liegen, die des Sitzenden schlagen leicht gegen
die des Liegenden, jeder spürt die Reibung des anderen
Schwanzes. Da ihr einander zugewandt bleibt, könnt ihr
„unterstützende Massnahmen" ergreifen:
küssen, streicheln, schlagen und natürlich anschauen
- was es leichter macht, gleichzeitig zu kommen. Das Sperma vermischt
sich, herrlich.
Die „Ich treib dich zum
Wahnsinn"-Technik Wenn du ihn ins Schlaraffenland wichsen
möchtest, gibt es eine sehr einfache, aber wirkungsvolle
Technik, seinen Höhepunkt hinauszuzögern nid damit zu
intensivieren. Sobald du merkst, dass er bereit ist zu kommen,
verlangsame deine Wichsbewegung dramatisch. Je grösser seine
Erregung, desto langsamer deine Bewegung; kurz vor seinem Orgasmus
solltest du quasi zum Stillstand kommen. Allerdings darfst du nicht zu
langsam werden, weil du damit seine Erregung unterbrichst. Diese
Technik erfordert höchste Aufmerksamkeit, verschafft dir aber
einen brauchbaren Ruf in der Szene
Wohin mit dem
Nachwuchs? Wenn man's im Büro mit den Kollegen
treibt, bietet sich die Toilette an; Sperma auf dem Anzug macht sich
einfach nicht gut. Ansonsten muss man das ja fast als Verschwendung
einstufen. Das Ergebnis der gemeinsamen Schwerstarbeit sollte man auch
geniessen. Sperma ist herrlich erfrischend für den Teint,
Schwanz und Brustwarzen geniessen das glitschige Vergnügen,
auch Bauch und Brust stehen ihm nicht skeptisch gegenüber.
Nur: Auch wenn du's gerne kommen siehst, im Auge tut es furchtbar weh
(und safe ist das auch nicht)!
Was du noch wissen
solltest Etwa 70% aller Männer sind
sprichwörtliche Trockenwichser. Nur 20% Unbeschnittene, aber
35% der Beschnittenen finden Gleitmittel beim Wichsen
unerlässlich, aber das nur nebenbei. Beschnittene
Schwänze haben es gerne feucht. Wenn Oralakrobatik aus welchen
Gründen auch immer nicht angesagt ist, solltest du eine Ladung
Gleitmittel zur Hand haben, z.B. Spucke.
Auch
Schwanzlutschen („Blasen") kann mit relativ geringem
Platzbedarf (somit quasi überall) ausgeübt werden: im
Aufzug, in der Umkleidekabine, im Schwimmbad unter der Dusche ... Immer
wieder willkommen: auf Partys unterm Tisch. Trotzdem kann es sein, dass
du Hemmungen hast. Angst vor Infektion mag eine Rolle spielen (und ja,
sie ist nicht unbegründet), vielleicht auch die Sorge, wie
„sauber" dein Partner ist, oder gar, dass du es erniedrigend
findest. Also: Erreger kannst du dir überall einfangen
(persönliches Risikomanagement ist angesagt!), die gemeinsame
Dusche sorgt für Sauberkeit, und Cleopatra fand es
überhaupt nicht erniedrigend, ihre Untergebenen auf diese
Weise zu verlustieren.
Mund auf, Schwanz rein! ist
die einfachste, aber vielleicht nicht gerade die raffinierteste
Methode. Statt dessen könntest du dich langsam
heranschleichen: zuerst den Schaft lecken, dann die Eichel lecken,
deine Zungenspitze in den kleinen Schlitz der Harnröhre
bohren, nippen und erst dann den ganzen Schwanz aufnehmen. Oder:
Vorhaut weit vorziehen, in den Mund nehmen und dann langsam die Vorhaut
zurückschieben (geht auch bei den meisten Beschnittenen).
Sorge dafür, dass der Speichel fliesst. Wenn dir die
Gewürzgurke nicht schmeckt, spuck sie aus oder denk an deine
Lieblingsspeise. Die Sache heisst zwar Schwanzlutschen, d.h.
aber nicht, dass du dich nur mit dem primären Geschlechtsorgan
beschäftigen darfst. In direkter Umgebung findest du Eier,
Damm, Schenkel, Bauchdecke, Arschbacken und Rosette. Es ist schon
allein deswegen Abwechslung geboten, weil manche Schwänze (je
nach Erregungszustand) es ohnehin nicht ertragen, lange gelutscht zu
werden. Aber auch, weil eine mechanische (immer gleiche) Technik ein
absoluter Lustkiller ist. Das blosse Rein-Raus ist beim Lutschen auf
Dauer ebenso langweilig wie beim Ficken.
Zen oder
die Kunst, ein Schwert zu schlucken Der durchschnittliche
Schwanz ist länger als dein Mundraum tief. Willst du ihn ganz
in dir aufnehmen, musst du einen Würgreflex
überwinden. Das ist morgens leichter als am Abend und auf dem
Rücken liegend leichter als auf Knien. Wichtig: Langsamkeit!
Nur das behutsame tiefer und tiefer wird dich ans Ziel führen.
Sobald der Würgereiz auftritt, verharren! Er vergeht.
Üben lohnt sich. Wenn sich erst mal herumspricht, dass du ein
Schwertschlucker bist, werden sie vor deiner Tür Schlange
stehen.
Was du sonst noch tun kannst Um
mehr Leben in längere Sessions zu bringen, kannst du auch mit
Hilfsmitteln für Abwechslung sorgen: Mundwasser
(kühlt), Eiswürfel (Vorsicht, nicht verschlucken),
Sekt (prickelt herrlich) ... Und wenn du ein schnelles Mundwerk hast,
dann versuch es doch mal ganz langsam. Wenn dir jemand einen
bläst, dann beschränke deine Beteiligung nicht
darauf, dich selbstverliebt auf deinen Spermienausstoss zu
konzentrieren. Du hast zwei freie Hände (vorausgesetzt die
kleine Sau hat dich nicht gefesselt...), Lippen, Beine und v.a. ein
Organ, mit dem man herrlich geile Geräusche machen kann (...
oder geknebelt?). Manche Männer lieben es, wenn man ihnen
regelrecht den Rachen stopft.
Sixtynine (Blasen) Neunundsechzig
muss man wohl als die Königin des Schwanz-lutschens
bezeichnen; ihr blast euch gleichzeitig. Besonders nett
natürlich, wenn ihr gleichzeitig kommt. Aber wer kann sich das
in der heutigen Zeit noch erlauben?
Ficken Ficken,
Bumsen, Rammeln, Stopfen sind Synonyme für das wenig
attraktivere Wort „Analverkehr", was heisst: Schwanz in Popo!
(Ich persönlich find ja „Salami verstecken" netter,
aber das interessiert wieder mal keinen *maul*.) Wenn du dir eine
geborene Bückerin vor dem Herrn auftust, wird deine Fickwurst
jubeln. Birgt doch von einer knackigen Kiste fest umschlossen zu werden
ganz andere Sensationen als von einer Handinnenfläche oder
einem Mund: gleichmässiger Druck am ganzen Schaft, wohlige
Wärme, das Gefühl des Gleitens. Abgesehen davon,
entsteht durch Bumsen in der Regel mehr Nähe.
Herrliche
Stellungen gestalten das Liebesspiel unterhaltsam und lebendig: von
hinten im Stehen, von hinten im Knien, mit dem Partner auf dem Bauch,
Hundestellung, Häschenstellung und so weiter und so fort.
Meines Erachtens kommt es jedoch nicht so arg auf die Stellung an,
sondern auf das, was man daraus macht. Im Gegenteil: Akrobaten, die
alle zwei Sekunden die Position wechseln müssen, finde ich
eher anstrengend.
Lass mich dein Pferdchen sein Möchte
dein Spielgefährte auf dir reiten (du liegst auf dem
Rücken, er sitzt auf deinem erigierten Schwanz), solltest du
den Reiter mit deinen Händen versorgen, du weisst schon wie.
Achtung beim „Aufsitzen": Wenn der Schwanz nicht ganz hart
ist, presse ihn an der Wurzel zusammen (würgen), oder lege ihm
einen engen Cockring an, dadurch wird er standfester.
Sein
erstes Mal Gerätst du an einen Mann, für den
es das erste Mal ist, erinnere dich an deine Ängste. Geh
behutsam mit ihm um. Nimm dir Zeit. Während du eindringst,
fühle seinen Body und spüre Verspannungen auf, die du
ihm sanft wegmassierst. Animiere ihn dazu, entspannt weiterzuatmen;
Atem anhalten bedeutet Schmerz empfinden. Lenke ihn von seinem Hintern
ab: Steck ihm deine Zunge ins Ohr, knabbere an seinem Nacken, nudle
seine Brustwarzen. Sobald er sich verspannt, verharre, nicht nur, um
ihm den Schmerz zu nehmen, sondern auch, damit er Vertrauen zu dir
aufbauen kann. Wenn du dann angekommen bist (schick 'ne Postkarte
*freu*), lass ihn die Bewegungen steuern, damit er das Gefühl
bekommt, noch die Kontrolle zu haben. Um ihm die angenehme Seite dieser
Praktik bewusst zu machen, formuliere deine Empfindungen. Sag ihm, wie
geil es sich für dich anfühlt. Frag, wie es ihm geht!
Das macht es ihm leichter, seine Gefühle auszudrücken.
Hündchenstellung Sicher
hast du schon mal gesehen, wie Hunde oder (in Grossstädten
eher selten) Stiere ihre Weibchen besteigen 'erschreck*. Für
Männer: Der eine geht auf alle viere, der andere kniet
zwischen seinen Beinen hinter ihm und steckt ihm seinen Ochsenfiesel in
„das Unbeschreibliche". Vorteilhaft in dieser Stellung: Der
Gefickte kann den Druck regulieren, nachgeben, wenn es ihm zu doll ist,
sich dagegen-stemmen, falls der Partner zu zaghaft vorgeht.
Für den fickenden Naturliebhaber bietet es einen herrlichen
Ausblick auf die Gebirgslandschaft von Hintern und Rücken (so
sie denn einen hergeben) und er wird Zeuge dieses unglaublichen
Schauspiels, wie man seine ganze Männlichkeit zum Verschwinden
bringt (pah, und David Copperfield kommt sich grossartig vor, weil er
einen Eisenbahnwaggon „wegzaubert" - als ob sich das auch nur
halb so gut anfühlen würde ...). Klarer
Nachteil: Der Gefickte sieht von seinem Stecher nichts (kann aber auch
ein Vorteil sein), es sei denn, sie treiben es vor einem Spiegel; er
wird auch nur dann zum Abspritzen kommen, wenn er stark genug ist, sich
mit nur einem Arm abzustützen. Küssen
unmöglich, ausser man riskiert einen steifen Nacken.
Grössenunterschiede zwischen den Partnern können
durch die Beinstellung ausgeglichen werden. „Langhaxige" und
„Gstum-perte" (wie man Langbeinige und Gedrungene in Bayern
so trefflich bezeichnet) tun sich allerdings schwer. Ganz gleich, wer
sich in welche Position begibt, zumindest einer wird kurzfristig von
bösen Krämpfen heimgesucht. Fickt das
„Langbein", sollte es eher die Häschenstellung
einnehmen, also nicht knien, sondern vom Stehen soweit in die Hocke
hinuntergehen, dass sein Pfeil ins Schwarze trifft (nur was
für stämmige „Wadeln").
Purzelbäumchen
rückwärts Wenn du deinem Partner in die
Augen schauen willst, während „dein Kumpel" in
seinen Stollen einfährt, leg ihn auf den Rücken und
sag ihm, er soll die Beine über den Kopf schlagen. Einfacher:
Er legt sie dir auf die Schultern. In dieser Stellung dringst du am
tiefsten in ihn ein (was nicht jeder verträgt), ihr
könnt gleichzeitig küssen und habt die Hände
frei für ... na, du weisst schon. Allerdings: Diese Stellung
will geübt werden. Das Eindringen kann schwieriger sein, der
Gefickte kann sich schwer einen runterholen, und es ist an sich nicht
die bequemste Art zu reisen.
Der Sling Ein
Sling ist eine Art Hängematte in der Grösse eines
durchschnittlichen Rückens, denn der allein (und der Kopf)
soll darauf Platz finden. Er wird an seinen vier Ecken befestigt
(meistens durch Ketten, damit Hände und Füsse daran
festgemacht werden können). Für dich als Ficker hat
dieses Gerät den Vorteil, dass sich der Arsch deines Partners
genau in Stehhöhe befindet. Wenn nicht, stell ihn entsprechend
ein, so kannst du unangenehme Verspannungen vermeiden. Der Gefickte
kann sich herrlich entspannen und fühlt sich zu dem wie von
einer Wolke getragen, das sanfte Schwingen unterstützt diesen
Eindruck. Ein Sling eignet sich auch gut zum Fisten.
Bin
ich aktiv, passiv oder doch eher aktiv-passiv? Einige
Definitionen, die durch die Szene geistern, habe ich ehrlich gesagt nie
verstanden, z.B. was bitte schön ist aktiv und was passiv?
Gut, wenn ich daliege wie ein ausgewrungenes Handtuch und der andere
wie Mörder auf mir rumtobt, wenn er gar anfängt mich
zu beatmen, weil ich zum selbst Atmen nicht mehr im Stande scheine,
leuchtet mir das noch ein, aber wie bezeichnet man das, wenn ich
fröhlich auf einem Schwanz reite? Bin ich dann aktiv passiv,
oder was? (Ähnliches gilt für die Begriffe
„Top" und „Bottom") Und der SM-Meister? Ein guter
versteht sich als Werkzeug seines Sklaven; müsste man ihn dann
nicht eher als passiv bezeichnen? Also weg mit unklaren Definitionen,
die nur dazu beitragen, dass Menschen, die sich gerne knallen lassen,
sich minderwertig oder unmännlich fühlen.
Pseudoficken,
die zweite Ficken ist keineswegs nur auf den Arsch
beschränkt. Du kannst jede Öffnung oder Kerbe dazu
verwenden. Beispiel: Beim inter-femoralen Geschlechtsverkehr schmierst
du deinem Partner Gleitmittel zwischen die Schenkel und pumpst
dazwischen *yee-peh!*. Die Sache hat gleich zwei Vorteile: Erstens wird
die „Jadeblume" nicht strapaziert, zweitens ist diese Technik
ziemlich safe. Andere Orte: zwischen die Arschbacken (Vorsicht, nicht
abrutschen!), in der Kniekehle, Ellenbeuge, Achselhöhle,
unterm Kinn, zwischen den Füssen, und nicht zuletzt Bauch an
Bauch. Reichlich Schmiere auf den Unterbauch, aufeinanderlegen und:
„Guten Rutsch!" Warum man das tun sollte? Nun, stell
dir vor, es ist Gruppensex und alle Löcher sind bereits belegt!
Rimming Analer
Orgasmus? Ja, es gibt ihn! Dass er wissenschaftlich noch nicht
nachgewiesen wurde, liegt vermutlich einzig daran, dass niemand
Forschungsgelder dafür aufbringt. Stell dir vor, sie
würden herausfinden, dass Männer ihn erleben
können. Na da war aber was los. („Stell dir vor, es
ist Krieg und alle geniessen den analen Orgasmus!"). Wie
du weisst, dass du einen analen Orgasmus hattest? Wenn du einen erlebt
hast, erledigt sich die Frage von selbst. Wie du ihn erfahren kannst?
Z.B. durch Rimming (ist das englische Wort nicht viel sonniger als das
schnöde deutsche „Arschlecken"?). Viele finden die
Vorstellung, mit der Zunge den Arsch eines anderen zu lecken,
abstossend. Gedanken an Ausscheidungen drängen sich auf, an
Schweiss und „fremde" Gerüche (für Rimmer
ist genau das erregend). Mit diesem Thema ist man allerdings auch am
Schwanz konfrontiert (Urin), an der Nase (Popel), an der Haut
(Schweiss) ... Schade, wenn man sich vor all dem ekeln würde. Der
Anus ist von jeder Menge Nervenenden „umzingelt" und deswegen
höchst sensibel. Nichts fühlt sich dort so sanft an
wie eine Zunge (borstige Barte können allerdings
wundschubbern). So gibt Rimming an sich ein wunderbares Spiel ab, auf
das man sich lange und sehr, sehr tief einlassen kann. Es eignet sich
aber auch hervorragend zur Entspannung der Rosette, bevor man sie mit
Schwanz, Dildo oder anderem zu weiteren Freuden stimuliert. Wenn man
sich das nicht entgehen lassen will, ab unter die Dusche. Am besten zu
zweit kurz vor dem Sex, dann kann man sicher sein, dass die sensibelste
aller Körperstellen auch wirklich sauber ist. Immer noch
Vorbehalte? Lagere ausreichend Einwegklistiere (kleine Tuben mit einer
Lösung, die, in den Darm gespritzt, innerhalb kurzer Zeit zu
seiner Entleerung führt) in deinem
Medizinschränkchen. „Klassische" Einlaufe sind zwar
effizienter, aber aufwendiger und daher nicht jedermanns Sache. Wie
heisst es so trefflich? „Viele Wege führen ... zur
Rosette" (und das ist durchaus wörtlich gemeint). Kennst du
deinen Sexpartner nicht, solltest du erst mal vorfühlen (auch
das ist wörtlich gemeint), wie bereit er für dieses
Spiel ist. Streichle ihm über den Hintern und umzirkle seine
Kimme, arbeite dich langsam und vor allem behutsam vor. Vielleicht
magst du deinen Finger befeuchten, das macht die Sache
gefühlvoller, ausserdem kannst du die befeuchteten Hautpartien
hinterher durch leichtes Darüberblasen weiter erregen.
Von
„Angesicht" zu Angesicht Du kannst dieses Spiel mit
einer kleinen Rückenmassage einleiten (nicht zu lange, sonst
pennt er womöglich ein): Dreh deinen Partner auf den Bauch.
Streichle seine Schultern, den Rücken hinab und konzentriere
dich dann schnell auf seine Pobacken, die v.a. im Lendenbereich sehr
verspannt sein dürften und festes Kneten mit tiefer
Entspannung und entsprechendem Stöhnen belohnen. Ziehe dabei
immer wieder seine Backen auseinander, träufle Spucke in die
Ritze und fingere an ihr herum. Dann lass deine Zunge sprechen. Nachteil
dieser Stellung: Du musst deinen Nacken überstrecken. Wenn
seine Rosette tief zwischen seinen Backen begraben liegt (die Anatomie
weist durchaus Unterschiede auf), brauchst du entweder eine lange Zunge
oder du wirst am nächsten Tag an bösem Muskelkater
leiden (und wie erklärst du das deinem Chef? *peinlichsei*).
Vermeiden kannst du das, indem du ihn in die Hundestellung (auf die
Knie) hochziehst.
Sixtynine (Rimming) Nachdem
du seinem Schwanz einen gierigen Rachen gezeigt hast, spreizt du die
Schenkel deines Spielgefährten und zeigst seinen Eiern, was
'ne nasse Zunge is'. Lecke an der Innenseite seiner Schenkel entlang,
zieh seine Arschbacken auseinander, spucke auf das Loch und betaste es
mit dem Finger. Ergötze dich daran, wie es deine Aktionen mit
Zucken beantwortet! Und wenn du dann tief in ihn eintauchst, kannst du
wieder Hand an ihn anlegen. Klarer Vorteil dieser Stellung:
Während du an ihm rummachst, lutscht und leckt er an dir, ein
wahrer Geniesser wird seine Zunge in deinem Hintern versenken (was
allerdings ein ziemliches Mass an Akrobatik erfordert). Das stimuliert
dich, und so schaukelt ihr eure Erregung gegenseitig hoch.
„Kfz-lnspektion" nenne
ich die „Setz dich auf mein Gesicht'-Stellung. Du kannst so
den Unterboden deines Partners mit der Zunge prüfen und den
Auspuff mit korrosionsbeständigem Speichel schmieren. Vorteil:
Er kann dir dabei dein „Werkzeug" blitzeblank polieren, er
kann sich selbst einen runterholen und dir die volle Ladung auf den
Bauch schiessen. Wenn er gut koordiniert ist, kann er sogar beides
miteinander verbinden. Ein besonders beweglicher Typ kann so auch dir
den Arsch auslecken. Und darauf solltest du achten: Lass dich nicht
einfach auf sein Gesicht plumpsen als wäre es ein Stuhl,
schliesslich willst du ihn nicht ersticken. Lass dich von seinen
Händen, die er vermutlich auf deine Hüften gelegt
hat, fuhren. Wenn du zum ersten Mal eine Zunge an deinem Arsch
spürst, wird dich das geile Gefühl vermutlich schnell
davontragen, dich dein Orgasmus in einer Geschwindigkeit ereilen, wie
du es bisher noch nicht erlebt hast. Vergiss aber nicht, dass der
andere auch noch da ist. Spiel mit seinem Schwanz, lutsche und wichse
ihn. Steck ihm einen Finger in den Arsch. Das macht ihm Spass und
verlängert dir die Freude. Wenn du „das Gesicht"
bist, lass dir Zeit, bevor du sein Loch eroberst. Nimm dir erst seinen
Schwanz und die Eier vor - die kann man in dieser Stellung wunderbar
mit Lippen und Zunge bearbeiten. Kleine Bisse in Schenkel, Damm und
Pobacken verzögern und steigern die Spannung. Sei dir auch im
Klaren darüber, dass er sich vermutlich mit zunehmender
Erregung fester auf dein Gesicht drücken wird. Wenn du Panik
davor hast, behalte zumindest eine Hand hinten, damit du dir Luft
verschaffen kannst. Beachte auch, dass in dieser Position die
Schwerkraft am meisten zur Wirkung kommt: Je erhitzter die
Gemüter, desto grösser die Gefahr, dass es
„aus dem Gebälk rieselt".
Purzelbäumchen
rückwärts, die zweite Auch für
diese Praktik birgt das Purzelbäumchen gleich mehrere
Vorteile: Du kommst an seinen ganzen Arsch heran, kannst ihn beissen,
lecken und mit ein paar kräftigen Hieben zum Vibrieren
bringen, ihr könnt euch beide einen runterholen und nicht
zuletzt in die Augen schauen. Klarer Nachteil: Ist die
Wirbelsäule des „Beleckten" nicht mehr so flexibel
(Und mal ehrlich: Geht uns um die neunundzwanzig das nicht allen so?),
wird er es in dieser Stellung nicht lange aushalten.
(Noch)
nicht dein Ding? Glaubst du, sich bumsen zu lassen sei ein Zeichen
mangelnder Männlichkeit? Diese Überzeugung ist in
stark patriarchalischen Gesellschaften weit verbreitet. D.h.
„Ficki, ficki" mit Griechen, Türken und Italienern
gestaltet sich schwieriger, die Deutschen dagegen sind das
Bücken und Hinhalten gewöhnt (böse Zunge,
ganz böse Zunge!). Was zusammengenommen jedoch bedeutet, dass
Südländer es dir gerne und reichlich besorgen.
Löffelchen
in der Schublade In der Seitenlage kannst du dich am besten
entspannen. Lass dich von deinem Spielgefährten von hinten in
den Arm nehmen. Wenn er dann andockt, drücke dich fest an ihn
heran und spüre seine Nähe, das wird es dir leichter
machen, etwaige Unannehmlichkeiten zu ertragen. Atme tief und entspanne
dich!
Dein erstes Mal Bevor du einen
Fremden an deinen Arsch lässt, solltest Du unbedingt
üben: Wie das geht, erfährst du auf Seite 42. Keusch
und konservativ wie ich nun mal bin, finde ich, dass man sich beim
ersten Mal nicht irgend jemandem hingeben sollte; er muss schon
einfühlsam sein. Und: Lass die Finger vom Alk, damit du dich
bewusst auf dieses Abenteuer einlässt. Hab mehrere Kondome und
wasserlösliches Gleitmittel zur Hand und stell sicher, dass
der andere beides benutzt, bevor er dich glücklich macht.
Fürs erste Mal empfehlen sich zwei Stellungen: Reiten, oder
Löffelchen in der Schublade.
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